Stand: 15. Oktober 2026
Ein Gefäßchirurg gründete 1983 ein kleines Unternehmen für OP-Instrumente. Heute führt sein Sohn die Firma – und sie verkauft Produkte, die so speziell sind, dass sich die Großen der Medizintechnik für diese Märkte kaum interessieren.
Das Ergebnis lässt sich in Zahlen ablesen. Von jedem Dollar Umsatz bleiben nach den Herstellkosten 73 Cent übrig. Die Preise steigen derzeit um rund 7 Prozent pro Jahr, und die Kliniken zahlen. Die Firma hat keine Nettoschulden, sondern 186 Millionen Dollar mehr Cash als Schulden. Die Dividende wurde gerade um 25 Prozent erhöht.
Trotzdem verlor die Aktie an einem einzigen Augusttag ein Viertel ihres Werts. Der Auslöser war ein Quartal, in dem rund 1,1 Millionen Dollar Umsatz fehlten. Das ist weniger als zwei Prozent des Quartalsumsatzes.
Hat der Markt überreagiert, oder sieht er etwas, das in den Zahlen noch nicht steht? Wir haben das Unternehmen auf Herz und Nieren geprüft. Dabei sind wir auch auf einen Punkt gestoßen, über den kaum jemand spricht.