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Studie: Empirische Analyse der FCC-Methodik auf Basis realer Transaktionsdaten

Über unsere Ergebnisse zu sprechen ist einfach. Sie überprüfbar zu machen ist die Arbeit. Deshalb haben wir 30 Monate Live-Trading systematisch ausgewertet und das Ergebnis in einer Studie zusammengefasst, die du dir vollständig herunterladen kannst — inklusive jeder einzelnen Position, jedem Kaufdatum und jedem Verlust.

In unserer Branche ist es üblich, mit Renditezahlen zu werben, die niemand nachrechnen kann. Eine Prozentzahl auf einer Landingpage kostet nichts. Die Frage, wie sie zustande kommt, wird selten gestellt und noch seltener beantwortet.

Wir wollten wissen, ob unser Auswahlverfahren einer solchen Prüfung standhält. Nicht in einer Rückrechnung am Schreibtisch, sondern anhand real ausgeführter Transaktionen mit echten Kursen, echten Gebühren und echten Haltedauern. Diese Methodik kann unabhängig und wissenschaftlich basiert zu 100% nachvollzogen werden.

Ausgewertet wurden zwei Depots: das private Depot unseres Analysten aus der Entwicklungsphase des Verfahrens und das FCC-Musterdepot, das seit dem 7. April 2025 die Anwendung des ausgereiften Systems abbildet.

Die zentrale methodische Frage

Bei der Auswertung stößt man sofort auf ein Problem, über das selten jemand spricht: Was zählt eigentlich als abgeschlossene Anlageentscheidung?

Wird eine Position vollständig verkauft, ist der Fall klar. In der Praxis werden Positionen aber häufig nur teilweise verkauft, während der Rest weiterläuft. Je nachdem, wie man damit umgeht, verschiebt sich das Ergebnis erheblich — und es gibt dafür keine allgemein verbindliche Konvention.

Man kann sich an dieser Stelle die günstigste Variante aussuchen und sie als die Zahl präsentieren. Wir haben uns anders entschieden: Die Studie rechnet nach vier verschiedenen Methoden parallel und legt alle vier Ergebnisse offen.

Die Ergebnisse

Je nach Berechnungsmethode liegt die Trefferquote zwischen 60,6 % und 68,4 %. Der Median über alle vier Methoden beträgt 63,5 %.

Für institutionelle Portfoliomanager weist die Datenbank des Analysedienstleisters Inalytics einen Durchschnitt von 49,6 % aus. Morningstar verfolgte zwischen 2013 und 2023 über 250.000 Einzelpositionen in Large-Cap-Fonds — nur 44 % übertrafen ihren Vergleichsindex.

Aussagekräftiger als die Trefferquote ist allerdings das Verhältnis von Gewinnen zu Verlusten. Es misst nicht, wie oft eine Entscheidung richtig war, sondern wie unterschiedlich groß richtige und falsche Entscheidungen ausfallen. Diese Kennzahl liegt in unserer Auswertung zwischen 5,19 und 10,33. Der dokumentierte Branchendurchschnitt beträgt 1,02.

Auf Portfolio-Ebene liegt die Wertentwicklung des Privatdepots im Untersuchungszeitraum bei +106,8 % gegenüber +54,9 % für einen breiten Weltaktienindex. Zur Einordnung: Nach der SPIVA-Auswertung von S&P Dow Jones Indices blieben 79 % der aktiven US-Large-Cap-Fonds im Jahr 2025 hinter ihrem Vergleichsindex zurück.

Die durchschnittliche Haltedauer beträgt 207 Tage, also knapp sieben Monate. Kein einziger Vorgang der Untersuchung fällt in den Bereich des Daytradings.

Was du im Anhang findest

Der Anhang ist der eigentliche Kern der Studie. Dort steht jede einzelne Position namentlich — mit Kaufdatum, Verkaufsdatum, Ergebnis und Haltedauer.

Das schließt ausdrücklich die Verluste ein. Unser schlechtester abgeschlossener Trade war Novo Nordisk mit −46,3 %, gefolgt von Molina Healthcare mit −39,6 % und Hugo Boss mit −35,6 %. Wer nur Gewinner zeigt, sagt damit vor allem etwas darüber aus, was er nicht zeigt.

Die 34 Positionen, die zum Stichtag noch im Bestand waren, sind separat ausgewiesen. Ihr Ergebnis steht aus, und wir bewerten es deshalb nicht als Treffer oder Fehlschlag. Ein laufender Buchgewinn ist kein Ergebnis.

Die Studie herunterladen

Empirische Analyse der FCC-Methodik auf Basis realer Transaktionsdaten. Eine Auswertung realer Transaktionsdaten. 17 Seiten, Stand 30. Juni 2026. Kein Login, keine E-Mail-Adresse erforderlich.

Ergänzend ist unser FCC-Musterdepot öffentlich einsehbar. Sämtliche Positionen und Bewegungen lassen sich dort unabhängig von dieser Studie nachprüfen.


Diese Veröffentlichung dient ausschließlich der Information und stellt keine Anlageberatung, Anlageempfehlung, Finanzanalyse im Sinne der Marktmissbrauchsverordnung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Die dargestellten Ergebnisse beruhen auf tatsächlich ausgeführten Transaktionen in privat geführten Depots. Der Verfasser hielt beziehungsweise hält sämtliche in der Studie genannten Positionen in den beschriebenen Depots. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Investitionen in Aktien sind mit Risiken verbunden, einschließlich des vollständigen Verlusts des eingesetzten Kapitals. Anlageentscheidungen sollten auf eigener Prüfung und gegebenenfalls unabhängiger Beratung beruhen.

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Transparenzhinweis und Haftungsausschluss: Die Autoren haben diesen Beitrag nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, können die Richtigkeit der angegebenen Daten aber nicht garantieren. Es findet keinerlei Anlageberatung von Freedom Capital Club oder den für Freedom Capital Club tätigen Autoren statt, dieser Beitrag ist eine journalistische Publikation und dient ausschließlich Informationszwecken. Die Informationen stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf irgendeines Wertpapieres dar. Der Kauf von Aktien ist mit hohen Risiken bis hin zum Totalverlust behaftet. Deine Investitionsentscheidungen darfst du nur nach eigener Recherche und nicht basierend auf den Informationsangeboten von Freedom Capital Club treffen. Freedom Capital Club und die für Freedom Capital Club tätigen Autoren übernehmen keine Verantwortung für jegliche Konsequenzen und Verluste, die durch Verwendung unserer Informationen entstehen.